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Allgemein

E-Zigaretten und E-Shisha – Konsum ohne gesetzliche Einschränkungen

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Im Oktober 2013 verabschiedete die EU eine neue Tabakrichtlinie. Die Diskussionen, E-Zigaretten und E-Shisha (auch Wasserpfeife oder Shisha genannt) dem Nichtrauchergesetz zu unterstellen, verstummten. Dabei hatten das Bundesinstitut für Risikobewertung und Krebsforscher vor der Wirkung des Liquids gewarnt. Denn neben aromatischen Geschmacksstoffen, die nach Apfel, Melone oder Vanille schmecken, kann es Nikotin enthalten. Zwar wird der Stoff in E-Zigarette und Shisha lediglich verdampft, dennoch können die Dämpfe ein Gesundheitsrisiko darstellen; zumal die Zusammensetzung des Liquids oft unklar ist.

Dampfen statt Rauchen – der neue Trend 

Rauch der Wasserpfeife
Jugendliche konsumieren das Liquid mit zunehmender Begeisterung. Das bunte Design der batteriebetriebenen Shishas wirkt freundlich und harmlos. An Kiosken und in Geschäften sind die Wasserpfeifen frei erhältlich, ebenso das Liquid. Verschiedene Geschmacksnuancen laden zum hemmlosungslosen Probieren ein. Cool zu sein, indem sie Liquid verdampfen, empfinden 10 bis 15-Jährigen toll. Unterliegt das Rauchen herkömmlicher Zigaretten sowohl dem Nichtraucherschutzgesetz als auch dem Jugendschutzgesetz können E-Zigaretten und Wasserpfeifen überall frei konsumierte werden. Eine Altersbegrenzung besteht für das Verdampfen des Liquids nicht. Wo früher das Pausenbrot lag, mischt sich heute die Wasserpfeife neben Stiften und Schulbuch. Ungeklärte Datenlage und fehlende gesetzliche Beschränkungen beunruhigen Eltern und Lehrer. Sie befürchten, dass der Dampf des Liquids später zum Zigarettenrauchen animiert.

Fazit

E-Zigarette und Shisha sind keinesfalls so harmlos, wie sie erscheinen. Zwar entsteht beim Konsum kalter Dampf, dennoch gelten die Inhaltsstoffe des Liquids bei Ärzten als problematisch. Für Jugendliche ungeeignet: Dieser Meinung schliessen sich auch viele Politiker in der Schweiz an und planen, E-Zigaretten und E-Shisha unter die Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes zu stellen. Jugendlichen unter 18 Jahren wäre dann der Konsum untersagt.

Allgemein Gewerbe

Der Metallbau in der Praxis

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Der Metallbau beschreibt die Ver- und Bearbeitung von Metall und Metallverbundstoffen. In erster Linie beschäftigt sich der Metallbau mit der Stahlverarbeitung. Hierzu gehört auch der warmgewalzte Stahl im Bauwesen gemäß den EN-10025 Bestimmungen sowie der rostfreie Stahl gemäß der Norm EN-10088. Aluminium ist ebenfalls von größerer Bedeutung in der Metallverarbeitung. Es wird beim Bau von Fenstern, Fassaden und im Bau von Geländern verwendet. Der Kunststoff- und Glasverbund gehört zu den Bestandteilen in der bautechnischen Konstruktion.

Was umfasst den Metallbau?

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Zum Metallbau zählt hauptsächlich die Be- und Verarbeitung von Metall zu den folgenden Konstruktionen:

  • Türen
  • Fenster
  • Fassaden, Verkleidungen und Decken
  • Wände
  • Dächer und Wintergärten
  • Spielgeräte
  • Gitter, Tore und Treppen
  • Geländer und Bühnen

Bei Laufstegen, Treppen und Bühnen gibt es Vorschriften gemäß den Bestimmungen der Norm EN-1993. Hier sind technische Anforderungen definiert wie beispielsweise die Größe eines Tragwerks. Ist die Metallkonstruktion nicht mehr in der Norm für Metallbaukonstruktionen geregelt, da technische Bestimmungen höher ausfallen, so greift die sogenannte Europäische Norm. Auch in der Schweißtechnik gibt es diverse Vorgaben, die die Zulassungen von Betrieben aus der Metallbaubranche regeln. Hier werden unter anderem Eignungsnachweise eingefordert.

Die Bearbeitung von Blech

Blech definiert flache Walzwerkfertigprodukte, die aus Metall bestehen. Sie werden in der Form von Tafel bereitgestellt. Fast alle Metallarten lassen sich zu Blech verarbeiten. Sehr feine Bleche bezeichnen die sogenannte Folie. Sie wird zu Aluminiumfolie, Stanniol oder auch Blattgold verarbeitet. Die Verarbeitung flacher Bleche wird mittels Plasmaschneiden, Laserschneiden, Stanzen, Autogenschneiden, Wasserstrahlschneiden, Sägen oder Scherschneiden vorgenommen. Alle weiteren Prozesse bezeichnen das Biegen, Punzieren, Bohren, Profilieren und Walzen. Auch die Verbindung oder Fügung von Blechen wird vorgenommen. Für die Verarbeitung werden das Löten, Schweißen, Falzen, Nieten, Schrauben und Kleben durchgeführt.

Das Laserschneiden

Das Laserschneiden in der Blechbearbeitung bezeichnet ein thermisch basiertes Verfahren zur Trennung von plattenförmigem Metall, meist in Form von Blechen mit einem Laser. Diese Vorgehensweisen kommen dort zum Einsatz, wo präzises und schnelles Verarbeiten beim Herstellen von dreidimensionalen Durchbrüchen erforderlich ist. Zur Verfügung stehen Maschinen in Kombination mit der Technik des Stanzens. So wird die Herstellung komplexer Konstruktionen mittels eines Stanzkopfes sowie des Auslaserns ermöglicht.