Weihnachtsfest – die zehn häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet

Weihnachtsfest: die häufigsten Fehler und wie man sie vermeidet

Raclette-Plausch an alljährlichen Firmenfest vor Weihnachten

Jedes Jahr im Oktober beginnt dasselbe Ritual: Jemand in der Firma wird beauftragt, «das Weihnachtsfest zu organisieren». Was folgt, ist entweder Panik oder blinde Routine. Das Restaurant vom letzten Jahr, das Raclette-Buffet, der DJ mit der immer gleichen Playlist seit 2017. Und am Ende sitzen alle höflich beisammen und sind um zehn Uhr zuhause.

Es geht auch anders.

Fehler 1: Die Location zuerst, das Konzept danach

Die meisten Weihnachts-Partys werden rückwärts geplant. Zuerst wird die Location gebucht, dann überlegt man sich, was man dort eigentlich tun will. Besser ist es umgekehrt: Was soll dieser Abend sein? Ein Dankeschön ans Team? Ein gemeinsames Erlebnis? Ein festlicher Abschluss? Die Antwort auf diese Frage bestimmt, welche Location überhaupt Sinn macht.

Fehler 2: Alle müssen dasselbe mögen

Ein Abend, der für alle gleichermassen gestaltet wird, begeistert meistens niemanden besonders. Besser: Ein Programm mit verschiedenen Angeboten, zwischen denen die Gäste selbst wählen können. Eine Bar, ein Spiel, eine ruhigere Sitzecke, Unterhaltung. Wer sich aussuchen kann, wie er den Abend verbringt, fühlt sich wohler.

Fehler 3: Kein Plan für die Heimreise

Wenn gegen Mitternacht alle aufbrechen, entsteht das grösste Chaos: Taxis, Fahrdienste, überfüllte Haltestellen. Wer die Location von vornherein an einer gut erschlossenen ÖV-Verbindung wählt und das im Vorfeld kommuniziert, nimmt diesem Moment den Stress. «Letzter Zug ab Gleis 3 um 00:21» ist ein Satz, der vieles vereinfacht.

Fehler 4: Das Essen zu früh, den Abend zu früh beendet

Ein Sitzbankett um 18:30 Uhr bedeutet, dass um 21:00 Uhr alle satt sind und niemand mehr weiss, warum er noch da ist. Wer zuerst ein lockeres Apéroprogramm anbietet und das gemeinsame Essen auf 20:00 Uhr legt, gibt dem Abend Struktur. Die Leute kommen an, finden sich zusammen, und das Essen ist ein Höhepunkt, nicht ein Pflichtprogramm.

Fehler 5: Die falschen Erwartungen

Eine Weihnachtsfeier kann vieles sein. Sie kann kein Teambuilding ersetzen, das das ganze Jahr gefehlt hat. Sie kann keine Spannungen auflösen, die im Büroalltag aufgebaut wurden. Wer sie als das nimmt, was sie ist – ein geselliger Abschluss eines gemeinsamen Jahres – und sie entsprechend gestaltet, liegt richtig. Kein Konzept, kein Budget und kein DJ kann das Fundament ersetzen, auf dem ein gutes Team steht.